Viele Glöckchen.

Ein Ziel.

In heutigen urbanen Wohnverhältnissen lässt sich nur noch schwer eine langfristige und sozial verträgliche Wohnform realisieren. Darauf möchte das Hausprojekt GLOCKE für sich eine Antwort geben.

Unser Hausprojekt hat als kleine Gruppe enger Freund:innen begonnen und über die Jahre sind immer wieder neue Menschen dazugekommen. Was uns alle verbindet, ist der Wunsch, langfristig zusammenzuleben und gemeinsam älter zu werden. Das heißt: sich in allen Lebensphasen zu unterstützen, Aufgaben zu teilen, respektvoll miteinander umzugehen und einfach viel Zeit zusammen zu verbringen. Unsere Kinder sollen in einer Umgebung aufwachsen, in der sie frei spielen, sich bewegen und jederzeit Freundinnen zum Toben finden können.

Aus diesem Wunsch heraus haben wir 2014 das Hausprojekt Glocke gegründet und seitdem nach einem passenden Umfeld für unser Vorhaben gesucht. Dabei haben wir uns intensiv mit anderen Baugemeinschaften ausgetauscht und verschiedene Standorte in Hamburg geprüft.

Über die Jahre hat sich unser Wohnkonzept so entwickelt, dass es auf solidarisches und nachhaltiges Wohnen setzt und Räume schafft, die auch dem umliegenden Quartier offenstehen.

Warum ein

Hausprojekt?

Wie organisieren

wir uns?

Wir treffen unsere Entscheidungen gemeinsam, fair und auf Augenhöhe. Wir stehen für Toleranz, akzeptieren keinerlei Diskriminierung und sehen gegenseitigen Respekt sowie Kompromissbereitschaft als grundlegende Voraussetzung für unser Zusammenarbeit.

Das Projekt ist als gemeinnütziger Verein organisiert. Die Mitgliederversammlung findet einmal jährlich statt und trifft die grundlegenden Entscheidungen der Gruppe.

Ergänzend finden regelmäßig Workshops mit den Architekt:innen statt. Zudem versuchen wir einmal im Jahr gemeinsam auf „Klassenfahrt“ zu fahren, um größere Themen konzentriert zu bearbeiten und gleichzeitig das Gruppengefühl zu stärken.

Beschlüsse werden nach dem Konsentprinzip getroffen: Ein Vorschlag gilt als angenommen, solange kein schwerwiegender begründeter Einwand vorliegt. Ziel ist es, tragfähige Lösungen zu finden, die von allen mitgetragen werden können.

Die inhaltliche Arbeit erfolgt in verschiedenen Arbeitsgruppen, die sich mit zentralen Themen des Projekts befassen. Dazu gehören unter anderem die Zusammenarbeit mit Architektinnen und Fachplanerinnen, der Austausch mit der Baubetreuung, die Abstimmung mit der IBA sowie Themen rund um das eigene Baufeld und baufeldübergreifende Fragestellungen.

Einmal pro Woche findet ein digitaler Jour fixe statt, bei dem die Arbeitsgruppen ihre Ergebnisse vorstellen, aktuelle Themen besprochen und Entscheidungen gefällt werden.

Jährliche Versammlung
Wöchentlicher digitaler Jour fixe
Arbeitsgruppen
Konsentprinzip