Unser Haus.

Die Gestaltung des Hauses soll das gemeinschaftliche Zusammenleben auch im Alltag sichtbar und erlebbar machen.

Vorentwurf: ARGE Büro Juliane Greb Demo Working Group

Unser Haus soll ein Ort werden, der Gemeinschaft, Nachhaltigkeit und gutes Wohnen miteinander verbindet. Architektur, Materialien und gemeinschaftliche Räume sind so gedacht, dass sie den Alltag im Haus bereichern und Begegnungen ermöglichen.

Vom Dachgarten über die gemeinschaftlichen Bereiche im Haus bis hin zur ökologischen Bauweise und der Fassade – viele Elemente greifen ineinander und machen unser Haus zu einem besonderen Ort zum Leben.

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Die Gemeinschaftsräume

Die Architektur unseres Hauses ist so gedacht, dass Gemeinschaft ganz selbstverständlich Teil des Alltags wird. Eine zentrale Erschließungszone verbindet die Wohnungen miteinander und schafft gleichzeitig Räume für Begegnung und gemeinschaftliche Nutzung. So entstehen über alle Geschosse hinweg unterschiedliche Orte für Austausch, spontane Treffen und gemeinsame Aktivitäten. Die Übergänge zwischen privaten Wohnungen und gemeinschaftlich genutzten Flächen sind dabei bewusst fließend gestaltet – das Haus fühlt sich dadurch eher wie ein gemeinsames Zuhause als wie ein klassisches Mehrfamilienhaus an.

Gemeinsam mit der benachbarten Baugemeinschaft Mahala planen wir außerdem eine kleine Werkstatt, die künftig von beiden Projekten genutzt werden kann. Sicher vorgesehen ist eine Fahrradwerkstatt; weitere Nutzungen, etwa für Holz- oder Metallarbeiten, werden derzeit noch geprüft.

Die Baustoffe

Wir streben eine möglichst ökologische Bauweise mit Materialien an, die einen geringen CO₂-Fußabdruck haben. Dabei legen wir Wert auf natürliche Baustoffe und darauf, Materialien möglichst sichtbar zu lassen. Holz und Lehm spielen in unserem Konzept eine zentrale Rolle, da sie zu einem gesunden Raumklima beitragen und Feuchtigkeit sowie Temperatur auf natürliche Weise regulieren.

So entsteht ein Gebäude, das nicht nur energieeffizient ist, sondern auch durch seine Bauweise nachhaltig, langlebig und angenehm zu bewohnen ist. Unser Ziel ist es, einen hohen energetischen Standard zu erreichen und das Haus möglichst klimafreundlich zu betreiben.

Vorentwurf: ARGE Büro Juliane Greb Demo Working Group

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Die Dachterrasse

Auf dem Dach unseres Hauses entsteht eine großzügige Dachterrasse, die allen Bewohner:innen offensteht. Sie bietet Raum für Begegnung, gemeinsames Essen und entspannte Momente mit Blick über das Quartier. Ein angrenzender Wintergarten schafft zusätzlich einen geschützten Aufenthaltsbereich, der auch bei Wind und kühleren Temperaturen genutzt werden kann. Begrünte Dachflächen und Photovoltaik tragen außerdem zu einem angenehmen Mikroklima und einer nachhaltigen Energieversorgung des Hauses bei.

Die Fassade

Die Fassade unseres Hauses verbindet flexible Architektur mit nachhaltigen Materialien. Ein zentrales Element sind durchlaufende Fensterbänder, die viel Tageslicht in die Wohnungen bringen und gleichzeitig flexible Grundrisse ermöglichen.

Besonders prägend ist die Verwendung von Kork als sichtbares Fassadenmaterial. Kork ist ein natürlicher, nachwachsender Rohstoff, der CO₂ speichert und ohne zusätzliche Oberflächenbehandlung eingesetzt werden kann. Die Korkfassade unterstreicht unseren Anspruch an nachhaltiges Bauen und verleiht dem Gebäude zugleich eine warme, charakteristische Erscheinung. Gleichzeitig ermöglicht die Konstruktion eine schlanke Außenwand und damit eine effiziente Nutzung der Wohnfläche.

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Außen hui,

innen noch besser!

Das Haus folgt einem einfachen und flexiblen Grundprinzip, das unterschiedliche Wohnformen ermöglicht und sich an veränderte Lebenssituationen anpassen kann. Die Grundrisse lassen sich variabel gestalten, sodass sowohl offene Wohnkonzepte als auch klassischere Raumaufteilungen möglich sind.

Alle Wohnungen sind zweiseitig orientiert und profitieren von viel Tageslicht, wobei die Wohnbereiche überwiegend nach Süden oder Westen ausgerichtet sind. Zwei sogenannte Schaltzimmer ermöglichen es zudem, Räume bei veränderten Lebensumständen mit geringem Aufwand einer anderen Wohnung zuzuordnen. Ein Aufzug sorgt dafür, dass alle Wohnungen barrierefrei erreichbar sind.

Weniger ist mehr

Wir kommen mit weniger Wohnraum aus, indem wir viele Dinge des Alltags gemeinsam nutzen und in die Gemeinschaftsflächen auslagern. Waschmaschinen, Trockner, Werkzeuge oder ein Bügelbrett können geteilt statt mehrfach angeschafft werden. So sparen wir Platz in den Wohnungen, entlasten die Geldbörse und stärken gleichzeitig den gemeinschaftlichen Alltag im Haus.

Gemeinschaft

Auf jeder Etage gibt es zentrale Gemeinschaftsflächen, die von allen Wohnungen erreichbar sind und allen Bewohner:innen offenstehen. Hier entstehen Orte für den Alltag der Gemeinschaft, etwa ein Arbeits- oder Hausaufgabenbereich. Gemeinsam mit dem Nachbarprojekt Mahala planen wir außerdem eine Werkstatt. Im Erdgeschoss befindet sich ein größerer Gemeinschaftsraum mit kleiner Küche und WC, ergänzt durch einen Dachgarten zum Entspannen und Gärtnern.

Flexibel

Wir planen sogenannte Schalträume, die flexibel zwischen benachbarten Wohnungen zugeordnet werden können. So kann eine Wohnung bei Bedarf einen Raum abgeben oder dazubekommen, etwa wenn Kinder ausziehen oder größere Haushalte mehr Platz benötigen. Dadurch bleibt das Haus auch bei veränderten Lebenssituationen anpassungsfähig.

Die Grundrisse.

Belegung und Begegnung.

Erdgeschoss

Im Erdgeschoss schließt an die nach Osten ausgerichtete Eingangszone ein großzügiger Gemeinschaftsraum an, in dem sich die ganze Hausgemeinschaft treffen kann. So wird das gemeinschaftliche Leben bereits beim Betreten des Hauses spürbar. Große Fenster verbinden den Raum mit der Gartenterrasse im Westen und sorgen für viel Licht. Der Bereich verfügt über eine kleine Küchenzeile, ein eigenes WC und Platz für gemeinschaftlich genutzte Waschmaschinen.

Freie Wohnungen:
  • Wohnung 1: 2 Zimmer, 50,28 m²
  • Wohnung 2: 4 Zimmer, 90,16 m²

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1. Etage

Im 1. und 2. Obergeschoss sind die Gemeinschaftsflächen wie großzügige Wohndielen gestaltet. Sie laden dazu ein, den Alltag miteinander zu teilen: sei es beim Kaffee mit den Nachbar:innen, beim Spielen der Kinder, beim Werkeln oder für Hausaufgaben und Homeoffice. Die Räume können von den Bewohner:innen flexibel genutzt und mit Leben gefüllt werden.

Freie Wohnungen:
  • Wohnung 4: 3 Zimmer – 74,38 m² (Schaltzimmer optional)
  • Wohnung 5: 3 Zimmer – 64,01 m² (Schaltzimmer optional)

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2. Etage

Im 1. und 2. Obergeschoss sind die Gemeinschaftsflächen wie großzügige Wohndielen gestaltet. Sie laden dazu ein, den Alltag miteinander zu teilen: sei es beim Kaffee mit den Nachbar:innen, beim Spielen der Kinder, beim Werkeln oder für Hausaufgaben und Homeoffice. Die Räume können von den Bewohner:innen flexibel genutzt und mit Leben gefüllt werden.

Freie Wohnungen:
  • Wohnung 8: 2 Zimmer – 54,91 m²

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3. Etage

Im 3. OG ist die Gemeinschaftsfläche wie ein Wintergarten ausgebildet, der in enger Beziehung zur Dachterrasse steht.

Freie Wohnungen:
  • Wohnung 10: 2 Zimmer – 42,86 m²

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